Claus Paal MdL, Siegfried Lorek MdL und Staatssekretär Wilfried Klenk MdL zum Fahrplan des Landes für die Öffnung der Gastronomie

7. Mai 2020

Die Landesregierung hat heute das weitere Vorgehen für die Öffnung von Gastronomie und Tourismus vorgestellt. In Schritten sollen zunächst Gastronomiebetriebe im Außen- und Innenbereich, Ferienwohnungen und Campingplätze ab dem 18. Mai 2020 öffnen dürfen. Im zweiten Schritt dürfen sonstige Beherbergungsbetriebe wie Hotels wieder Gäste empfangen. Auch Freizeitparks dürfen dann ihren Betrieb wieder aufnehmen. Die Öffnungen stehen noch unter dem Vorbehalt der Entwicklung der Infektionszahlen.

Für die Öffnung der Gaststätten sind Auflagen zu erfüllen. Insbesondere muss ein Hygiene-Konzept ausgearbeitet werden, die Gästezahlen sind zu begrenzen und vor allem ist der Abstand zwischen den Gästen sicherzustellen, beispielsweise durch separate Ein- und Ausgänge und eine Reservierungspflicht. Auch Beherbergungsbetriebe müssen strenge Auflagen erfüllen. Zunächst dürfen zum Beispiel Gemeinschaftsbereiche wie ein Schwimmbad oder der Wellnessbereich nicht genutzt werden. Auch ein Hygienekonzept muss vorgelegt werden.

Die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Rems-Murr-Kreis, Claus Paal, Siegfried Lorek und Staatssekretär Wilfried Klenk zeigten sich zufrieden mit dem Fahrplan und glücklich über die Perspektive für Gastronomie und Hotellerie.

Claus Paal, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Abgeordneter für den Wahlkreis Schorndorf, sagte: „Wir haben uns in den vergangenen Wochen für die Unternehmen aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus eingesetzt. Ich freue mich daher sehr darüber, dass wir ihnen jetzt konkrete Unterstützung und eine Perspektive bieten können. Die Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in unserem Land. Das sollten wir nicht vergessen.“

Der Waiblinger Abgeordnete Siegfried Lorek ergänzte dazu: „Wir unterstützen die Gastronomiebetriebe hier bei uns im Rems-Murr-Kreis und in Baden-Württemberg nach Kräften. Dazu legen wir einerseits ein extra Soforthilfeprogramm auf. Viel wichtiger ist aber Klarheit über die Öffnungsperspektive. Mit dem vorgelegten Zeitplan können die Betriebe verlässlich planen und ihre Abläufe entsprechend ausarbeiten. Die Auflagen sind streng, das ist uns klar. Aber momentan sind sie nötig, um eine verlässliche Öffnung sicherzustellen und eine positive Entwicklung zu starten.“

Wilfried Klenk, Backnanger CDU-Landtagsabgeordneter und Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration fügt hinzu: „Die absehbare Öffnung der Gastronomie in Baden-Württemberg bedeutet einen wichtigen Schritt zurück in die Normalität: Die Öffnung ist einerseits eine große wirtschaftliche Erleichterung für unsere Gastronomen, denen das Land in dieser Krise mit einem einmaligen Soforthilfeprogramm den Rücken gestärkt hat. Andererseits bedeutet die Öffnung auch ein gutes Stück Lebensfreude, das die Menschen im Ländle zurückerlangen. Unsere Restaurants und Wirtshäuser sind erlebbares Kulturgut und erlauben den Menschen in diesen besonderen Zeiten zumindest kulinarische Reisen. Es bleibt zu hoffen, dass sich neben dem Genuss bald auch die Geselligkeit wieder einstellen wird.“