„Eisenmann will’s wissen“ – live und online mit Siegfried Lorek im Wahlkreis Waiblingen

4. Februar 2021

Am Dienstag (02.02.2021) machte die „Eisenmann will’s wissen“-Tour der CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Dr. Susanne Eisenmann, digital halt beim Landtagsabgeordneten und Kandidaten im Wahlkreis Waiblingen, Siegfried Lorek.

Die Veranstaltung wurde live auf Facebook und auf der dafür eingerichteten Internetseite der CDU Baden-Württemberg übertragen. Siegfried Lorek begrüßte die Kultusministerin und Spitzenkandidatin sowie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Stream. Anhand von Fragen, die vorab eingereicht worden waren oder während der Veranstaltung gestellt wurden ging sich das Gespräch mit Susanne Eisenmann voran.

Die Atmosphäre war konzentriert, aber auch für einige lockere Sätze war Platz. „Sigi Lorek hat diese positive Penetranz. Und wenn man mit einem Thema fertig ist, kommt er mit dem nächsten.“, sagte Eisenmann zum Beispiel schmunzelnd über die Zusammenarbeit mit Siegfried Lorek.

Das erste Thema des Abends war die Bildungspolitik. Zuvor hatte die Landesregierung angekündigt, die Beiträge für die Kinderbetreuung während der Kita-Schießung zu erstatten. „Ich halte es für richtig, dass wir als Land hier die Familien entlasten. Aber es ist klar, dass die Erstattung der Kita-Beiträge die Familien erhalten, die die Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen.“, sagte Lorek.

Auch die Frage der Schulöffnungen wurde gestellt. Dazu sagte Eisenmann: „Vom Lernerfolg her ist der direkte Kontakt der Schülerinnen und Schüler mit der Lehrkraft nicht zu ersetzen. Das bestätigen viele Studien, das sagen mir aber auch die Schülerinnen und Schüler.“ Deshalb sei es richtig, den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen anzustreben, wenn die Corona-Inzidenzwerte niedrig seien. Bei höheren Inzidenzen sei ein Wechselunterricht und schließlich der Fernunterricht vorgesehen.

„Natürlich kann man auch Grundschüler digital unterrichten. Das ist aber noch deutlich schwerer als bei älteren Schülerinnen und Schülern. Bildung und Betreuung gerade für die Kleinen muss auch in der Pandemie besonders betrachtet werden.“, sagte Eisenmann. Deshalb sei ein differenziertes Vorgehen bei der Öffnung notwendig.

Auch außerhalb des Bildungsbereichs wurden Fragen gestellt, zum Beispiel zur Förderung von Vereinen. Dazu sagte Eisenmann: „Das Ehrenamt braucht Perspektive – auch nach der Pandemie!“ Deshalb wolle die CDU das Ehrenamt weiter unterstützen. Die Ehrenamtskarte sei beispielsweise eine Maßnahme, um Ehrenamtlichen etwas zurückzugeben. Auch die Entlastung von Bürokratie und die Vereinfachung von Verfahren sei wichtig. Zur Unterstützung wolle die CDU in der nächsten Legislatur ein Netz von Ehrenamtsansprechpartnern festigen. Mit Blick auf die zunehmenden Angriffe auf Ehrenamtliche der Feuerwehr und des Rettungsdienstes stellten Eisenmann und Lorek klar: „Das geht gar nicht!“ Darum wolle die CDU die Mindeststrafen für solche Angriffe erhöhen, um ein klares Signal an die Täter zu setzen.

Beim Thema Sicherheit bedankte sich Lorek bei Eisenmann für ihre Unterstützung, die weitere Unterstützung der Polizei klar in das Wahlprogramm der CDU aufzunehmen. „Die Polizei ist personell am Limit, darum ist es richtig, dass wir in unserem Regierungsprogramm einen Einstellungskorridor von bis zu 1.400 Auszubildenden pro Jahr festgeschrieben haben.“, erläuterte Lorek.

Weitere Themen waren unter anderem Wirtschaft, Arbeitsplätze, Mobilität und die Belebung der Innenstädte nach der Pandemie. „Die Wirtschaftshilfen sind richtig und wichtig. Die Auszahlung der Wirtschaftshilfen geht aber zu langsam. Hier muss der Bund schneller sein.“, sagte Eisenmann.

Nach rund 70 Minuten endete die Veranstaltung. Siegfried Lorek dankte Susanne Eisenmann für den digitalen Besuch und überreichte ihr ein Präsent aus dem Wahlkreis Waiblingen. Zum Schluss bedankte sich Lorek bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Interesse. Der Stream der Veranstaltung ist zum Nachschauen unter www.siegfried-lorek.de/live abrufbar.