Land fördert Stationserweiterung am Rems-Murr-Klinikum in Winnenden

18. Dezember 2018

Am Dienstag, 18. Dezember, hat der Ministerrat das Jahreskrankenhausbauprogramm 2019 beschlossen. Mit knapp 223 Mio. Euro werden 15 Bauvorhaben im ganzen Land gefördert. Im RemsMurr-Klinikum in Winnenden wurden bereits 70 zusätzliche Betten auf Kosten des Landkreises direkt beim Neubau mit gebaut. Gegenüber einer nachträglichen Aufstockung oder Erweiterung war dies wirtschaftlicher und sparsamer als der Aufwand, der eine nachträgliche Erweiterung bedeutet hätte. Nun wird ein Teil der Investitionskosten vom Land übernommen. Die angemeldeten Kosten der Maßnahme betragen 27,5 Mio. Euro. Die konkrete Höhe der Landesförderung kann allerdings erst nach Abschluss der Fördergespräche endgültig beziffert werden.

Dazu erklärt der örtliche Abgeordnete Siegfried Lorek, Mitglied der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg: „Mit der Förderzusage setzt das Land ein deutliches Signal für die Unterstützung und Weiterentwicklung der Krankenhausstrukturen im Rems-Murr-Kreis. Die Erhöhung der Bettenzahl ist notwendig und richtig, da die Auslastung des Rems-Murr-Klinikums durch die gebotene, sehr gute medizinische Qualität hoch ist.“

CDU und GRÜNE habe sich in ihrem Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg darauf verständigt, eine Krankenhausplanung aufzubauen, die sich am tatsächlichen Versorgungsbedarf der Bevölkerung orientiert, die ambulante und stationäre Angebote intelligent miteinander verzahnt und die unter besonderer Berücksichtigung von Qualität und Erreichbarkeit auch zukünftig eine gute medizinische Versorgung aller Menschen im Land sicher stellt. Dafür stehen dem Sozialministerium in dieser Legislaturperiode fast 3 Mrd. Euro zur Verfügung. Den im Koalitionsvertag vereinbarten Zielen der Krankenhausplanung trägt das Land Rechnung, indem es die Erweiterung um den Pflegebereich am Rems-Murr-Klinikum aus dem Jahresprogramm 2019 unterstützt.