Landesregierung gibt Maßnahmen im Jahreskrankenhausbauprogramm bekannt

12. März 2020

Am Dienstag (10. März 2020) hat die Landesregierung das Jahreskrankenhausbauprogramm 2020 mit einem Volumen von 248 Millionen Euro bewilligt. Die Auswahl der 19 Baumaßnahmen und zwei Planungsraten erfolgte auf Vorschlag des Landeskrankenhausausschusses. Dazu wurden drei Alternativvorhaben bestimmt, die im Fall, dass sich bei der Abwicklung des Bauprogramms noch finanzielle Spielräume eröffnen, berücksichtigt werden. Eines dieser Alternativvorhaben ist die Erweiterung des Rems-Murr-Klinikums. Dafür sind rund 28,5 Mio. Euro beantragt.

Der CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Waiblingen, Siegfried Lorek MdL, sagt dazu: „Letztes Jahr wurde das Rems-Murr-Klinikum im Förderprogramm berücksichtigt. Dieses Jahr wurden leider andere Vorhaben als vordringlicher eingestuft. Die Aufnahme als Alternativvorhaben zeigt aber, dass der Bedarf am Rems-Murr-Klinikum weiterhin gesehen wird. Dies ist vor allem das Resultat der sehr guten Arbeit, die am Rems-Murr-Klinikum geleistet wird. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Erweiterung möglichst bald die Unterstützung des Landes erhält und realisiert werden kann.“

„Gerade jetzt zeigt die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wie wichtig eine gute medizinische Versorgung ist. In dieser angespannten Situation danke ich allen Ärzten, Pflegekräften und allen, die an der medizinischen Versorgung mitwirken ausdrücklich für Ihre hervorragende Arbeit und Ihren Einsatz.“, fügt Lorek hinzu.

Insgesamt wird das Land 2020 über 451 Millionen Euro in die Krankenhäuser in Baden-Württemberg investieren. Hierzu gehören auch Projekte aus früheren Jahreskrankenhausbauprogrammen. Hinzu kommen noch zusätzliche Mittel in Höhe von 60 Millionen Euro, die das Land als Kofinanzierung des neu aufgelegten Krankenhausstrukturfonds des Bundes zur Verfügung stellt. Im Haushaltsplan 2020/2021 des Landes sind insgesamt über eine Milliarde Euro für Krankenhausinvestitionen eingeplant.