Landtagsabgeordneter Lorek fordert Berücksichtigung von Polizei und Feuerwehr bei Impfungen

15. Dezember 2020

„Angehörige der Polizei und der Feuerwehren haben zum Beispiel bei Unfällen oft den ersten Kontakt zu Unbekannten. Meiner Meinung nach, müssen Angehörige von Polizei und Feuerwehr deshalb bei der Corona-Impfung frühzeitig berücksichtigt werden. Denn durch ihre Arbeit schützen sie ihre Mitmenschen.“ sagt der CDU-Landtagsabgeordnete und polizeipolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Siegfried Lorek, zu den Berichten über die Empfehlung der Ständigen Impfkommission zur Reihenfolge der Impfungen.

Die Ständige Impfkommission beim RKI hat sechs Kategorien definiert, die nacheinander eine Impfung erhalten sollen. In diese Bewertung sind das Alter der Menschen, Vorerkrankungen und berufliche Tätigkeiten miteingeflossen. Auf dieser Basis hört das Bundesgesundheitsministerium weitere Experten an und entscheidet dann.

Lorek führt dazu weiter aus: „Es ist absolut richtig, dass Menschen mit einem erhöhten schweren Erkrankungsrisiko und Beschäftigte in der medizinischen Versorgung zuerst eine Impfung erhalten. Wenn wir dann aber in breitere Bevölkerungsschichten gehen, müssen Polizei und Feuerwehr bald folgen. In den Einsätzen sind andere Schutzmaßnahmen oft nicht möglich. Statt der anvisierten Kategorie fünf, sollten Angehörige von Polizei und Feuerwehr daher mindestens in Kategorie vier eingestuft werden. Die Anstrengungen von Innenminister Strobl dafür unterstütze ich ausdrücklich.“