Online-Gespräch: „Umwelt, Naturschutz & Nachhaltigkeit“

1. März 2021

Am Donnerstag (25.2.2021) lud der CDU-Landtagsabgeordnete und Kandidat für die Landtagswahl am 14. März 2021 im Wahlkreis Waiblingen, Siegfried Lorek, zum digitalen Gespräch über das Thema „Umwelt, Naturschutz & Nachhaltigkeit“.

Zu Gast hatte er dazu den Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Wangen und naturschutzpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Raimund Haser. Das Gespräch wurde live auf Facebook und auf der Homepage von Siegfried Lorek übertragen. Dabei konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Fragen und Anregungen einbringen. Der Stream ist auf beiden Kanälen weiterhin abrufbar.

„Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeit werden in der Öffentlichkeit oft nicht direkt mit der CDU in Verbindung gebracht. Fälschlicherweise – denn für uns sind diese Themen wirklich wichtig und auch mit entsprechendem Gewicht im Wahlprogramm.“, sagte Lorek eingangs.

Raimund Haser leitete seinen Impulsvortrag mit dem Naturschutz in seiner Heimat im Allgäu ein. „Wir haben 80 Prozent der Moore des Landes. Gleichzeitig steht jede 5. Kuh des Landes im Allgäu. Das zeigt auch, dass sich Landwirtschaft und Naturschutz, oder Wirtschaft und Naturschutz nicht ausschließen. Ohne unsere Landwirte würde der Naturschutz im Allgäu gar nicht funktionieren.“

Es gebe in Baden-Württemberg mehr als 1.000 Naturschutzgebiete, die fast alle vor 2011, also maßgeblich unter Regie der CDU entstanden seien. „Erhalten, was uns erhält – das ist etwas, was uns alle prägt.“, sagte Haser zur Haltung der CDU im Bereich Naturschutz. Die Einsicht, dass wir nachhaltiger leben müssten, unterscheide nicht Stadt und Land, Jung und Alt, oder die politischen Lager. „Aber es muss so gemacht sein, dass es funktioniert.“, stellte Haser fest.

Die CDU habe dafür beispielsweise auf die Einrichtung der Klimaschutzstiftung gedrängt. Haser führte dazu aus: „Die Klimaschutzstiftung ermöglicht es Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern, ihren CO2-Ausstoß verlässlich zu kompensieren. Dadurch fließen dann auch Mittel in den Naturschutz, die sonst nicht vorhanden wären.“

Auch die Landesverwaltung kompensiere über die Stiftung ihren CO2 Ausstoß. „Wenn man das zu Ende denkt, schafft das ja auch Anreize für uns als Landesgesetzgeber, die landeseigenen Gebäude früher energetisch zu sanieren.“, nahm Lorek den Gedanken auf. Dadurch käme in die Sanierung ein wirklicher Schub.

Im Verkehrssektor waren sich die Abgeordneten einig, dass eine technologieoffene Herangehensweise notwendig sei. „Als Politik sollten wir nicht die Lösung vorgeben.“, sagte Haser. Der alte Spruch, dass der Staat nicht der bessere Unternehmer sei, gelte weiterhin. Haser ist sicher: „Wir werden technische Revolutionen sehen und positiv nach vorne gehen.“

Zuletzt thematisierten die Abgeordneten auch die Zusammenarbeit in der Regierungskoalition rund um das Klimaschutzgesetz. Haser sagte: „Uns geht es darum, wie wir das Ganze umsetzen. Wie die Leute sich verhalten sollen, haben wir nicht zu regeln, und wir können es nicht kontrollieren. Darum gehört das auch nicht in ein Gesetz.“

Die Veranstaltung endete nach rund 70 Minuten. Siegfried Lorek dankte Raimund Haser für die Mitwirkung an der Veranstaltung sowie allen Teilnehmenden für ihr Interesse.