Siegfried Lorek MdL zur Diskussion der Rems-Murr-Abgeordneten über die Corona-Regelungen

29. Mai 2020

Nachdem der CDU-Landtagsabgeordnete Siegfried Lorek für die weitere Ausgestaltung der Corona-Regeln mehr Klarheit eingefordert hatte, meldeten sich auch die Abgeordneten Jochen Haußmann (FDP) und Willi Halder (Grüne) zu Wort. Die von den beiden Kollegen vorgebrachte Kritik an seiner Forderung weist Lorek zurück.

„Ich schätze Jochen Haußmann eigentlich als sonst sachlichen Kollegen. Aber bevor er sich das nächste Mal von der Seitenlinie aus meldet, sollte er sich die Fakten besser anschauen. Das Konzept für private Veranstaltungen hat der Ministerpräsident am Dienstag in der Landespressekonferenz vorgestellt. Dass die Zahlen schon so in der Verordnung stehen, habe ich nie behauptet. Wir brauchen aber definitiv mehr Klarheit in den Regelungen. Schön, wenn Kollege Haußmann mir da zustimmt.“, äußert Lorek in Richtung des FDP-Abgeordneten.

Auch mit dem Statement von Willi Halder ist Lorek nicht einverstanden: „Willi Halder ist jetzt 10 Jahre im Landtag und war noch viel länger Gemeinderat. Er sollte eigentlich wissen, wer für die Kinderbetreuung vor Ort zuständig ist: die Städte und Gemeinden. Bei der Öffnung der Kindertagesstätten sind die jeweiligen Voraussetzungen in den Einrichtungen vor Ort unterschiedlich, zum Beispiel mit Blick auf die räumlichen und personellen Kapazitäten. Penible Vorgaben aus Stuttgart würden dem nicht gerecht. Es ist richtig, dass Spielräume vor Ort belassen werden.“

„Wenn vom grünen Koalitionspartner statt Störfeuern konstruktive Vorschläge gekommen wären, wäre der Übergang in den eingeschränkten Regelbetrieb auch flächendeckend reibungsloser verlaufen. Und natürlich gibt es wichtigeres als Feiern. Aber die Leute in Baden-Württemberg verdienen klare und nachvollziehbare Regeln. Das fordere ich ein – vor allem auch vom Regierungschef.“, sagt Lorek abschließend.