Sportstättenbauförderung 2019

10. Mai 2019

Das Land Baden-Württemberg fördert im Jahr 2019 insgesamt 111 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen von rund 18,4 Millionen Euro. Darauf haben sich das Kultusministerium, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände und die drei baden-württembergischen Sportbünde verständigt.

Eines der Förderprojekte ist die Sanierung des Kunstrasenplatzes 3 der Sportanlage Oberer Ring in Waiblingen. Über den Landeszuschuss in Höhe von 82.000 Euro freut sich auch der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Siegfried Lorek: „Vom Vereinssport profitieren wir alle, von den Kindern bis zu den Senioren. Deshalb ist es nur richtig, dass die Landesregierung den Vereinssport fördert und den Bau und die Erhaltung von Sportanlagen unterstützt. Es freut mich, dass im Rahmen der diesjährigen Sportstättenförderung auch der Kunstrasenplatz in Waiblingen saniert werden kann. Vielleicht ist die Aussicht auf einen neuen Platz sogar zusätzlicher Ansporn für die Mannschaften im Saisonendspurt.“

Für das Programm 2019 wurden 151 Anträge gestellt. Damit konnten landesweit rund 73,5 Prozent der Anträge (111 von 151) berücksichtigt werden. Mangels Mitteln abgelehnte förderfähige Anträge können für die Förderrunde 2020 erneut eingereicht werden. Antragsfrist ist der 31.12.2019. Bewilligungsbehörde ist das örtlich zuständige Regierungspräsidium. Nach den Vereinbarungen im Solidarpakt Sport III ist für 2020 wiederum ein Programmvolumen von mindestens 17 Mio. Euro vorgesehen.

Gefördert werden der Neubau und die Sanierung von Sporthallen sowie von Sportfreianlagen, wie z.B. Sportplätze oder Leichtathletikanlagen. Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Sportstätten vielfältig genutzt werden können. Die Sporthallen und Sportfreianlagen sollen sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen geeignet sein.